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Antrag der FDP-Fraktion im Kreistag vom 09.04.2009
ACHILLES: Energieholzgewinnung im Landkreis sinnvolle Alternative
FDP-Antrag: Der Kreisausschuss wird aufgefordert zu prüfen,
1. ob und in welchem Umfang im Kreisgebiet Flächen zur Nutzung als so genannte Kurzumtriebsplantagen zur Verfügung stehen könnten (z. B. unrentable land- und forstwirtschaftliche Flächen sowie Konversionsflächen).
2. Für den Fall, dass derartige Flächen zur Nutzung durch schnell wachsende Baumarten wie Weiden, Pappeln, Robinien uam. als Energiewälder geeignet sind, soll der KA Kontakt aufnehmen zu interessierten Unternehmen wie der RWE-Tochtergesellschaft INOGY-Cogen GmbH, die zurzeit Deutschland weit geeignete Standorte für Energieholz sucht, das zu Hackschnitzel- und Pellet-Brennstoffen verwendet werden kann.
Begründung:
In Deutschland wächst ein beachtlicher Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung heran, indem je Hektar bis zu 10 000 Stecklinge gepflanzt werden, der Aufwuchs dann alle 3-5 Jahre geerntet und zu Brennmaterial aufgearbeitet werden kann. Pro Hektar könnten damit naturverträglich und klimaneutral ca. 4 000 l Heizöl ersetzt werden. Für die Produktion bieten sich bereits Unternehmen an.
Der Landkreis prüft seit einigen Jahren für seine Liegenschaften routinemäßig die Möglichkeiten der energetischen Verwendung von Hackschnitzel- oder Pelletholz mit zunehmender Effizienz. Falls es gelingt, auch das Brennmaterial in räumlicher Nähe zu erzeugen – was derzeit für die Kompostieranlagen und das Straßenbegleitgehölz bereits ermittelt wird – ließen sich unnötig weite Transportwege vermeiden.
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