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Pressemitteilung vom 03.08.2008

Endlich Kooperation statt Konfrontation

DARMSTADT-DIEBURG: Zentrales Thema einer Sitzung der FDP-Kreistagsfraktion war am Wochenende die allgemeine Haushaltssituation des Kreises. So sei zu befürchten, dass der bei der Verabschiedung des Wirtschaftsplanes 2008 allein von der FDP-Fraktion in Frage gestellte Haushaltsausgleich tatsächlich nicht erreicht werden wird. Besonderes Augenmerk lag im Übrigen bei der dauerhaften Sanierung der Kreiskliniken angesichts der Kostenentwicklung.

„Warum nicht gleich so“, erklärte Klaus-Jürgen Hoffie mit Blick auf die am 1.08.08 begonnene Kooperation zwischen dem Ärztenetz und der Kreisklinik Groß-Umstadt. Kooperation statt Konfrontation durch das staatlich subventionierte Medizinische Versorgungszentrum in Reinheim sei der von den Liberalen von Anfang an geforderte Weg für eine nachhaltige win-win-Situation der niedergelassenen Ärzte und den Kreiskliniken, vor allem aber der gesamten Bevölkerung im Landkreis. Deshalb habe die FDP-Kreistagsfraktion die Einrichtung eines „Runden Tisches“ der Betroffenen durchgesetzt, der jetzt mit der Einladung an die Bundesjustizministerin Zypries (SPD) und des Parlamentarischen Staatssekretärs Storm (CDU) durch den Ersten Kreisbeigeordneten Schellhaas seine Fortsetzung findet. Dies eröffne die Chance, den in der Regierung Mitverantwortlichen der großen Koalition die verheerenden finanziellen Auswirkungen der Gesundheitsreform vor Augen zu führen.

Die Krankenhäuser des Kreises in Jugenheim und Groß-Umstadt können angesichts der katastrophalen Haushaltslage nach Auffassung der Liberalen auf Dauer nur noch durch eine solide strategische Partnerschaft mit einem potenziellen privaten Träger gesichert werden, erklärte Fraktionsvorsitzender Klaus-Jürgen Hoffie abschließend.

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