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Pressemitteilung vom 03.08.2008

Schulsozialarbeit dauerhaft vor Ort sicherstellen





DARMSTADT-DIEBURG – Die FDP-Fraktion im Kreistag Darmstadt-Dieburg fordert die Abkehr von der bisher nur „Projekt bezogenen“ Schulsozialarbeit. Die verlangt deshalb eine sukzessiv aufzubauende, am Ende aber flächendeckende Einrichtung einer dauerhaften Schulsozialarbeit, die an den einzelnen Schulen zu gleichen Teilen vom Land Hessen, dem Landkreis Darmstadt-Dieburg und den Gemeinden finanziell und inhaltlich getragen wird.

„Für die FDP ist die Schulsozialarbeit vor Ort das beste präventive Instrumentarium, um ein Scheitern von Schülerinnen und Schülern zu begrenzen und die Chancen Benachteiligter im Bildungswettbewerb zu verbessern“, erklärte die schulpolitische Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion Sigrid-Inge Slabon.

Die Liberalen fordern deshalb in einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung, mit den Schulen im Landkreis zu klären, inwieweit die gemeinsame Vorgehensweise von Schulen und Kommunen hergestellt werden kann und inwieweit das erklärte Interesse des hessischen Kultusministers an einer gemeinsam getragenen Schulsozialarbeit sichergestellt werden kann. Landrat Jakoubek wird gleichzeitig mit dem Liberalen-Antrag aufgefordert, auch als Vorsitzender des Hessischen Landkreistages, auf die von Kultusminister Banzer Anfang Juni in Aussicht gestellte Drittelparität bei der Finanzierung der Schulsozialarbeit hinzuwirken.

„Die Vorlage eines abgestimmten Konzeptes für eine neue und nachhaltige Schulsozialarbeit ist deshalb dringend erforderlich und unverzichtbar“, erklärte die Fraktion nach einer Klausurtagung am Wochenende. Ein sofortiger Einstieg über die bereits im Kreis für die Schulen in Projekt bezogener Schulsozialarbeit Tätigen ist kostenneutral darstellbar. Die Liberalen hoffen deshalb auf eine breite Zustimmung aller im Kreistag aber auch im Landtag.


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