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Pressemitteilung vom 08.01.2009

REUSCHER: „Nicht auf Kreiskosten “

DIEBURG. „Das seit Jahrzehnten ungelöste Darmstädter Verkehrschaos kann nur von der Stadt Darmstadt selbst gelöst werden“, stellt Wilhelm Reuscher, Direktkandidat der FDP im Wahlkreis 52 in einer Mitteilung fest. Eine Finanzierung durch den Kreis, wie es die Darmstädter SPD fordert, komme nicht in Frage.
Darmstadt, so Reuscher, weise immer mehr Gewerbegebiete im Westen der Stadt aus, erhalte dadurch auch entsprechende Gewerbesteuereinnahmen, sorge sich aber nicht darum, wie die Beschäftigten aus dem östlichen Teil des Landkreises durch „das Nadelöhr Darmstadt hindurch kommen“. Dieburg leide unter dieser Situation besonders, weil es Transitverkehr aus dem Odenwald im Stadtgebiet aufnehmen müsse, der versuche, Darmstadt zu umgehen.
Die Verkehrsproblematik werde noch verstärkt, weil Bundesstraßen durch Darmstadt zu den Autobahnen führten. „Lösungen hierzu werden leider regelmäßig verhindert oder auf die lange Bank geschoben“, heißt es in der Stellungnahme Reuschers. Der FDP-Politiker sieht die Aufgaben des Kreises vielmehr darin, die Verkehrsinfrastruktur seiner Städte und Gemeinden zu verbessern und den Anschluss an die wirtschaftsstarke Rhein-Main-Region nicht zu verlieren.

DARMSTÄDTER ECHO
tra-8.1.2009

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