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Pressemitteilung vom 05.01.2009

Forschung als Ressource

Podium: Hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion zu Gast in Seeheim

SEEHEIM. „Technologie und Forschung“ lautete das Thema einer Podiumsdiskussion in Seeheim, an der die hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Nicola Beer, teilgenommen hat. „Deutschland hat als Land ohne große Ressourcen nur durch Kreativität und Innovation die Möglichkeit, international wettbewerbsfähig zu bleiben“, führte Beer aus. Forschung helfe bei der Bewältigung von Problemen wie der Energieversorgung oder dem Klimaschutz.

Das Rhein-Main-Gebiet und gerade der Raum um Darmstadt sei in der Forschung gut aufgestellt, sowohl bei den Hochschulen, als auch bei privaten Forschungseinrichtungen. Von der guten Infrastruktur würden auch mittelständische Unternehmen profitieren, die sich eigene Forschungseinrichtungen nicht leisten könnten. Die Eigenständigkeit der Hochschulen müsse gestärkt werden. Dazu müsse den Hochschulen der Eigenkapitalaufbau durch Erlöse aus der Forschung ermöglicht werden. Das erwirtschaftete Geld müssten sie zudem eigenständig verwalten können, was ihnen erleichtern würde, wieder in Forschung zu investieren. „Deutschland als Hochlohnland kann auf Dauer nur dann erfolgreich sein, wenn wir der Entwicklung voraus sind“, sagte die Liberale.

Michael Krug, FDP-Landtagskandidat für den Wahlkreis 51, stimmte ihr zu. „Es muss ureigenes Interesse der Hochschulen sein, selber Spitze zu werden. Dazu sind auch Marketingmaßnahmen seitens der Unis nötig, wie dies etwa von der TU Darmstadt bereits realisiert wird.“ Zudem müsse sichergestellt werden, dass jedem, der studieren wolle, und „das Zeug dazu“ habe, auch die Möglichkeit dazu eröffnet wird. „Und dies unabhängig vom persönlichen Umfeld.“

Thomas Postina, Vorsitzender des FDP-Ortsverbands Seeheim-Jugenheim, der die Diskussion moderierte, führte an, dass niedrigere Steuersätze die Spendenbereitschaft im Forschungssektor erhöhen könnten.
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9.1.2009


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