 |
 |
 |
 |
Pressemitteilung vom 19.08.2009
FDP Südhessen fordert Krankenhausverbund
Die Fraktionsvorsitzenden der FDP in den Kreistagen Bergstrasse, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und der für die Stadt Darmstadt zuständige Krankenhausdezernent fordern eine weitgehende Kooperation bis hin zu einem Verbund der kommunalen Kliniken in Südhessen.
Wie MdL Frank Sürmann, Klaus-Jürgen Hoffie und Peter Engemann nach gemeinsamen Gesprächen mit Dr. Dierk Molter mitteilten, sei eine solche Lösung wirtschaftlich und im Wettbewerb um Patienten, Kapital und Fachkräfte überlebenswichtig und deshalb unausweichlich.
Die Freien Demokraten seien dabei nicht auf privatrechtliche Lösungen und strategische Partnerschaften festgelegt, sondern sehen auch im Verbund öffentlich-rechtlicher Trägerschaften die Chance, Millionendefiziten und Insolvenzgefahren entgegenzutreten und die medizinische Versorgung in Starkenburg dauerhaft zu sichern.
Der Kreistag Darmstadt-Dieburg habe auf Initiative der FDP mehrheitlich bereits einen entsprechenden Antrag beschlossen.
Langfristig erfolgreiche Planung, Effizienz und Wirtschaftlichkeit, innovative Leistung und Anwendung neuster Technologien sowie ein gutes Zuweisermanagement durch Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten seien ohne Strukturwandel durch Konzentration und Kooperation nicht mehr erreichbar.
Erforderlich seien Prozessoptimierung, schlanke und effiziente Strukturen, Kosteneinsparungen durch bessere Arbeitsabläufe und die Erweiterung von Angeboten aber auch ein Netz von Dienstleistungstöchtern.
Die Vorteile der Bündelung der Kräfte in der Region reichten vom gemeinsamen Einkauf über gemeinsame Budgetverhandlungen, gemeinsamen Abschluss von Versorgungsverträgen mit Krankenversicherungen bis zur Vernetzung der Leistungsstrukturen in Medizin und Pflege und Arbeitsteilung durch Konzentration auf medizinische Schwerpunkte.
Auf den notwendigen Strukturwandel der Krankenhäuser in Südhessen zugeschnitten werden müsste die geeignete Rechtsform der Kliniken.
Überlebenswichtige Kooperationen oder Verbünde und strikte Sanierung durch Restrukturierung dürften in Südhessen nicht länger an Kommunal- und Leitungs-Egoismen scheitern, erklärten die FDP-Verantwortlichen.
Die Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen können sich eine Entwicklung bis hin zu Fusionen der kommunalen Krankenhäuser vorstellen.
Nach der kreisübergreifenden Initiative der FDP zur Entwicklung eines gemeinsamen Schulentwicklungsplans ist die FDP die bisher einzige Partei, die nun auch in den wichtigen Zukunftsfragen der medizinischen Versorgung in Südhessen gemeinsame Grundsatzbeschlüsse gefasst hat.
zurück zur Übersicht
|
 |
 |
 |
 |