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Pressemitteilung vom 21.05.2007

FDP fordert regionalen Plan für Schulentwicklung

"Unser Ziel ist die Zusammenarbeit der Schulträger in Südhessen" sagt der Darmstädter Schuldezernent Dierk Molter.
Ein gemeinsamer SEL sei notwendig, um die Arbeit der Schulträger - das sind die Kommunen - zu erleichtern, betonte Leif Blum, FDP-Fraktionsvorsitzender DA. Bei dem Plan gehe es darum, den demografischen Wandel zu beobachten und sinnvoll zu entscheiden, ob, wo und in welcher Form eine Schule gebaut werden soll. Der Ansturm auf die Darmstädter Gymnasien und die Zurückweisung von 239 künftigen Fünftklässlern aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg zeige, wie problematisch die Koordination der Schülerströme in der Region sei.
Das Konzept der Südhessen-FDP sieht zunächst vor, die Schülerwanderung zwischen den Kommunen zu analysieren - es gilt zu erfahren, aus welchen Gemeinden welcher Kreise die Schüler stammen. Die Untersuchung bezieht alle Schulformen und Jahrgangsstufen ein. Zudem werden Informationen über Anzahl und Wohnort der Kinder bis zum sechsten Lebensjahr angefordert. Für die Antworten sind der Darmstädter Magistrat und die jeweiligen Kreisausschüsse zuständig. "Wir erwarten erste Ergebnisse im Spätsommer" sagt Leif Blum.
Im nächsten Schritt seien Koalitionsgespräche über eine regionale Planung der SEL sowie Anträge in allen Kreistagen und in der Stadtverordnetenversammlung Darmstadt zu erwarten, sagt Sigrid-Inge Slabon, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion Darmstadt-Dieburg. Inhaltliche Schwerpunkte seien vor allem berufliche Schulen, Förderschulen und die Schülerströme zu den Gymnasien zwischen den Kommunen.
"Da brennt's am meisten", kommentiert Dierk Molter. Er hofft, dass der Darmstädter Schulentwicklungsplan für allgemein bildende Schulen für die kommende Legislaturperiode erweitert wird. "Unser Konzept erleichtert Schulträgern und Schülern den Alltag."

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