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Versprochen – gehalten
Eine Bilanz: 5 Jahre erfolgreiche liberale
Politik
Neue politische Dynamik, Grundsatzentscheidungen
und Reformen
Unser Wahlprogramm ist nicht nur in
die fast 40 Punkte umfassende Koalitionsvereinbarung eingeflossen, sondern
auch durch Grundsatzentscheidungen und in Reformen umgesetzt worden.
Das Wichtigste in der Übersicht:
Schulpolitische Offensive: Bildungswesen
in Darmstadt-Dieburg reformiert
Mit der Verabschiedung von zwei Schulentwicklungsplänen
haben wir das Bildungswesen in unserem Landkreis - erstmals seit Einführung
der Förderstufen - grundlegend reformiert. Wir stärken die Wahl
der Schulform und den Elternwillen. Die gegen starke Widerstände in
der SPD durchgesetzte Einführung 5.gymnasialer Eingangsklassen ist ein
Markenzeichen unserer Schulpolitik.
Der ehemalige Hessische Minister für
Wirtschaft, Technik und Verkehr, Klaus- Jürgen Hoffie, der Fraktionsvorsitzende
der Liberalen im Kreistag, hat die Internationale Schule und die Preschool
initiiert und beharrlich durchgesetzt. Damit hat die FDP für Südhessen
nicht nur einen wichtigen Standortfaktor im Wettbewerb der Regionen Europas
geschaffen, sondern bildungspolitisch auch die Antwort auf Pisa. Klaus Jürgen
Hoffie ist dafür erst kürzlich mit dem 1. Preis für die beste
kommunalpolitische Initiative in Deutschland ausgezeichnet worden.
Durch unsere schulpolitische Offensive
haben wir 2001 bis 2006 mit einem Investitionsvolumen von fast 14,7 Mio.
Euro nicht nur den Ausbau und die Modernisierung der Schulen
vorangebracht, sondern gleichzeitig rund 11,8 Mio. für eine verbesserte
Ausstattung (einschließlich 5 Mio. Euro für die Modernisierung
der Sporthallen) aufwenden und weitere Ganztagsangebote mit dem Zertifikat
familienfreundliche Schule schaffen können.
Neue Verantwortung: Wirtschaftsförderung
etabliert
Mit der Verankerung der von der FDP durchgesetzten
Wirtschaftsförderung und -entwicklung in einem neu geschaffenen Wirtschaftsdezernat unter
ehrenamtlicher Leitung des ehemaligen REFA-Hauptgeschäftsführers
und FDP-Kreisbeigeordneten, Rolf Meyer, stellen wir uns der Verantwortung für
die Entwicklung der Wirtschaft und neuer Arbeitsplätze. In
der Mitwirkung bei der Frankfurt Rhein Main GmbH und der Wirtschaftsförderung
Starkenburg ist der Kreis um ein internationales Standortmarketing mit einheitlicher
Vermarktungsstrategie und um die Entwicklung eines vernetzten Wirtschaftsraums
als Marke bemüht.
Das Technologie- und Innovations-Zentrum
(TIZ) in Dieburg bietet Existenzgründern Erleichterung beim Einstieg
in die Selbständigkeit.
Mit der Unterstützung der Direktvermarktung
stärkt der Kreis die Landwirtschaft. Aufträge des Kreises fördern
den regionalen Einzelhandel, das Handwerk und die Industrie.
Auf dem Weg zur Metropolregion: Zukunftsfähigkeit
forciert
Die Starkenburg Regionale verabschiedete
mit den Stimmen aller Fraktionen das vom FDP-Fraktionsvorsitzenden erarbeitete Grundsatzpapier
zur Reform der Regionalpolitik, wonach sich Starkenburg künftig
als wichtiger Teil einer Metropolregion Rhein-Main-Neckar orientiert und
von der Stadt sowie den südhessischen Landkreisen entschieden wird,
welche Aufgaben auf die Regionale übertragen werden, um in interkommunaler
Zusammenarbeit Synergieeffekte zu nutzen und Bürokratie abzubauen.
Unter einem Dach: Verwaltung konzentriert
Die von der FDP in der Koalitionsvereinbarung
geforderte Grundsatzentscheidung der Zusammenlegung aller Dienststellen
der Kreisverwaltung unter einem Dach in Darmstadt-Kranichstein hat endlich
zum Erfolg geführt. Die Verwaltung erweist sich inzwischen als moderner,
rationeller und überschaubarer Dienstleister. Die Liberalen hatten bereits
bei Neugründung des Kreises Darmstadt Dieburg gefordert, im schon einmal
zum Verkauf stehenden damaligen DATEL-Hochhaus, der späteren HEAG-Zentrale
die Kreisverwaltung kostengünstig zusammenzuführen. Seinerzeit
scheiterte die Initiative an der Uneinigkeit innerhalb der SPD und der CDU.
Jetzt gibt es eine Servicestelle als erste Anlaufstation, Telefonauskünfte
rund um die Uhr, einen Bürgerbeauftragten und einen ausgezeichneten
Internetauftritt. Am Standort Dieburg wurden wichtige staatl. Aufgaben konzentriert
und das TIZ eingerichtet.
Kreisagentur für Beschäftigung
(KfB): Vermittlung optimiert
Unser Landkreis hat sofort das im Bundestag
alleine von der FDP für alle Landkreise geforderte Modell aufgegriffen,
Arbeitlosen- und Sozialhilfe in der Hand einer kreiseigenen Agentur zusammenzuführen.
Schon jetzt zeigt sich, dass die Nähe zu den Betroffenen und die Bemühungen
direkt vor Ort zu besseren Vermittlungschancen führt.
Neues Rechnungs- und Steuerungssystem:
Wirtschaftsplan perfektioniert
Mit der Erstellung einer Eröffnungsbilanz
und der Umstellung von der kameralistischen auf die wirtschaftsübliche
kaufmännische Buchführung ist Darmstadt-Dieburg Pilotkreis
und Vorreiter bei der Reform des öffentlichen Haushaltswesens. Bei der
Umstellung auf das neue Rechnungs- und Steuerungssystem sind wir deutschlandweit
die erste Gebietskörperschaft, die eine Konzernbilanz mit Beteiligungsberichten
vorgelegt hat. Damit werden mehr Transparenz und Vergleichbarkeit geschaffen
und die Kosten jeder einzelnen Leistung ermittelbar. Bei der von Kreiskoalition
durchgesetzten Verkleinerung des Kreistags auf die gesetzlich kleinstmögliche
Zahl von 71 statt bisher 81 Abgeordneten hat sich die Einsicht durchgesetzt,
dass die Köpfe zählen und nicht die Kopfzahl.
Infrastruktur ausgebaut: besser mobilisiert
Verbesserte Infrastruktur schafft Voraussetzungen
für wirtschaftlichen Fortschritt und eine mobile Gesellschaft. Mit der
Modernisierung und dem Ausbau der Odenwaldbahn werden mehr und schnellere
Verbindungen aus den Landkreisgemeinden nach Darmstadt und umsteigefrei nach
Frankfurt realisiert, Bahnhöfe modernisiert, P & R - Plätze
sowie neue Haltestellen an der Strecke geschaffen.
Mehr Mobilität für Alle wird
auch erreicht mit der Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Pfungstadt-Darmstadt
Hbf, der Verlängerung der Straßenbahn in Alsbach bis
zur Melibokusschule, einem verbesserten Busangebot und dem Bau der Umgehungsstraßen
Bickenbach u. Pfungstadt, dem Ausbau der B 426 mit Lohbergtunnel
in Nieder-Ramstadt zur Ortsumgehung Ober-Ramstadt, dem Ausbau der B 26 zwischen
Dieburg und Babenhausen, dem Antrag zum Bau der Ostumgehung Ober-Ramstadt und
dem auf über 500 km erweiterten Radwegenetz.
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